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Spiele für Ihren Außenbereich
Foto-Finde-Fix
Dieses Partnerspiel fördert die Raumwahrnehmung und ein verantwortungsvolles Miteinander der Spielpartner.
Das wird gebraucht
- Pro Paar ein Tuch zum Augenverbinden
So wird's gemacht
Die Kinder suchen sich einen Freund als Partner aus und schauen sich alle genau im Gelände um. Dann einigen sich die Paare, wer von beiden anfängt. Derjenige, der anfängt, bekommt die Augen verbunden. Auf ein Signal hin, z. B. mit dem Gong, werden die Kinder, deren Augen verbunden sind, von ihren Partnern in Stille durch das Außengelände geführt: um markante Stellen wie den Sandkasten herum oder an der Schaukel vorbei.
Bevor ihm das Tuch abgenommen wird, schätzt das Kind, wo es sich befindet. Anschließend versucht es nachzuvollziehen, wo es entlanggeführt wurde, und geht denselben Weg sehend zurück. Dann werden die Rollen getauscht. Für jüngere Kinder genügt ein Weg von etwa 15 Metern, Hortkinder schaffen eine längere Distanz.
Geheimer Weg
ab 5 Jahren
Dieses Spiel braucht so gut wie keine Vorbereitung und übt Wahrnehmung, Konzentration und Gedächtnis.
Das wird gebraucht
- 8 Leisten oder Stäbe von ca. 1 m Länge
So wird's gemacht
Die Kinder werden in 2 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe sucht sich mit den Stäben ihr "Fenster" aus und markiert es, indem sie die Stäbe als Quadrat außen herum legt. Als "Fenster" eignet sich besonders ein Stück Sandkasten, in dem noch Spielzeug liegt, oder ein Fleckchen Wiese. Jede Gruppe betrachtet 1 Minute ihr Fenster ganz genau und prägt sich möglichst vieles ein.
Dann wechseln die Gruppen ihre Fenster und dürfen 3 bis 5 Gegenstände verändern oder herausnehmen. Es sollte vorher besprochen sein, dass nichts abgerissen oder zerstört werden darf. Anschließend versucht erst die eine Gruppe herauszufinden, was verändert wurde, dann die andere. Je jünger die Kinder sind, desto offensichtlicher sollten die Veränderungen sein.
Fenster zur Außenwelt
ab 3/5 Jahren
Die Zusammenarbeit in der Gruppe wird mit dem folgenden Spiel ebenso geschult wie die optische Wahrnehmung. Es ist etwas aufwändiger in der Vorbereitung, eventuell können dabei auch Eltern mit einbezogen werden.
Das wird gebraucht
für Schulkinder
- ein Fragebogen mit Detailaufnahmen des Außengeländes, z. B. eine Türklinke, eine Pflanze, ein Schlüsselloch oder ein markantes Stück Boden
für Kindergartenkinder
- werden die Fotos an einen Stab mit ca. 30 cm Länge geklebt, mindestens ein Stab für jedes Kind
So wird's gemacht
Es werden Gruppen aus 3 bis 5 Kindern gebildet. Sie suchen in einer vorher vereinbarten Zeitspanne die abgebildeten Orte und Gegenstände. Die Kinder können ihre Ergebnisse entweder auf den Fragebogen schreiben oder stecken die Fotos wie Fähnchen an die gefundene Stelle. Bei dieser Variante sollte jede Gruppe unterschiedliche Abbildungen haben, damit jeder seine Ergebnisse selbst herausfinden kann.
Spielvariante:
Schwarz-Weiß-Abbildungen oder digitale Verfremdungen erschweren das Spiel für ältere Kinder.
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