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Überzeugen Sie bei Ihrem Vortrag durch den Einsatz von Körpersprache

Als Leiterin sind Sie immer wieder in Situationen, in denen Sie vor Publikum frei sprechen oder Vorträge halten müssen. Die Vorbereitung allein macht aber noch keinen guten Vortrag und keinen guten Elternabend aus. Selbst der informativste und inhaltsreichste Vortrag kann langweilig und farblos sein. Erst durch den Einsatz von Körpersprache wird er bunt. Ob Ihr Vortrag ein Erfolg wird, hängt davon ab, wie Sie die Eltern informieren: Im Durchschnitt nimmt der Mensch seine Informationen zu 80% über die Augen, zu 15% über die Ohren und nur zu 5% über andere Sinne auf. Bringen Sie den Eltern Informationen vor allem optisch nahe.

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Trainieren Sie Ihre Körpersprache

Wenn Sie reden, sind Sie den Eltern die ganze Zeit optisch präsent. Durch intensive und reiche Körpersprache unterstützen, erklären und bekräftigen Sie Ihr Gesagtes und sorgen für Aufmerksamkeit. Ihr Körper teilt den Eltern aber auch Gefühle wie Unsicherheit oder Überlegenheit mit. Daher sind Körperhaltung, Mimik und Gestik genauso wichtig wie das gesprochene Wort. Beispielsweise kann ein Lächeln mehr Sympathie erzeugen als ein nettes Wort.

Teile der Körpersprache bei einem Vortrag können Sie nicht beherrschen, wie den roten Kopf, Schweißtropfen auf der Stirn oder ein leichenblasses Gesicht durch die Aufregung. Dennoch können Sie Ihre Körpersprache in gewissem Maße an- bzw. abtrainieren. Machen Sie sich zunächst bewusst, wann Sie welche Signale aussenden. Lockerungsübungen, Rollenspiele und das Trainieren von Mimik und Gestik vor dem Spiegel bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre positiven Körpersignale zu stärken. Sinnvoll ist es, wenn Sie sich selber mit der Videokamera filmen und anschließend Ihre Körpersprache analysieren.

Beim Vortrag zählt der 1. Eindruck

Achten Sie darauf, dass Ihre Körpersprache in sich schlüssig und nicht widersprüchlich ist, wenn Sie Vorträge halten. Sonst verunsichern Sie die Eltern und entkräften Ihre eigene Position. Bevor Sie mit dem Vortrag beginnen, sollten Sie zu den Eltern Blickkontakt aufnehmen. Denn über den 1. Blickkontakt entscheidet sich, ob Sie zu den Eltern eine positive Beziehung aufbauen. In einer kleinen Runde sollten Sie jede Person kurz anschauen. In einer größeren Runde genügt es, wenn Sie Ihren Blick rasch durch die vorderen Reihen wandern lassen.

Tipp für Ihre Praxis: Bereits beim Eintreten sollten Sie auf bekannte, sympathische Personen achten. Grüßen Sie diese. Während Sie Ihren Vortrag halten, können Sie Ihre Sympathieträger als "Anker" benutzen und immer wieder Blickkontakt zu ihnen aufbauen. Das gibt Ihnen Bestätigung!

Missverständnisse durch Körpersprache

Wenn Sie Ihren Vortrag vor einem großen Publikum halten, ist das für Sie eine außergewöhnliche Situation. Ihre eigene Unsicherheit kann sich in Ihrer Körpersprache widerspiegeln. Durch eine unsichere Körpersprache können Sie zu Ihrem Publikum schnell Barrieren aufbauen. Die Eltern erleben Sie dann als wenig offen, schwach, angreifbar und im Extremfall als inkompetent. Sie untergraben Ihre Autorität durch Ihre eigene Körpersprache. Körpersprache ist Bewegung und Bewegung können Sie als Ventil für Ihre Körperenergie nutzen, wenn Sie Vorträge halten. Verwenden Sie Ihre Körpersprache, um Ihre eigene Aufregung abzubauen. Setzen Sie eine Körpersprache ein, die Sicherheit, Sympathie oder in Einzelfällen Nachdenklichkeit ausdrückt, wie ein Neigen des Kopfes beim Zuhören oder ausladende Armbewegungen.

Medien beim Vortrag geben Sicherheit

Wenn Sie am Anfang unsicher sind, benutzen Sie Medien wie Flip-Chart, Dias oder Overhead-Projektor, um Ihr Lampenfieber abzubauen. Ein souveräner Umgang mit den Medien ist dafür eine Voraussetzung. Üben Sie deshalb den Einsatz von Medien beispielsweise im Teamgespräch. Durch Medien kommt es zur Bewegung auf der Bühne. Sie sorgen für Aufmerksamkeit bei Ihrem Vortrag. Allein Ihr Positionswechsel auf der Bühne hat zur Folge, dass die Eltern ihre Blickrichtung ändern. Der Einsatz von Medien zwingt Sie zu körperlicher Aktivität. Medien können Ihnen deshalb helfen, negative Energie abzubauen. Achten Sie darauf, dass Sie sich immer dem Publikum zuwenden und zu den Eltern Blickkontakt halten. Ihre Präsenz auf der Bühne entscheidet über den Erfolg Ihres Vortrages, nicht die Medien.

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