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Tipps zum Brainstorming in Ihrer Teamsitzung
Leiterinnen einer Einrichtung können viel dazu beitragen, dass die tägliche Teamarbeit nicht zur Routine erstarrt, sondern lebendig und veränderbar bleibt, wenn sie die Zielsetzungen der pädagogischen Arbeit mit ihren Mitarbeiterinnen reflektieren und Raum lassen für Veränderungen. Die Motivation für innovative Zielsetzungen und tatkräftiges kreatives Umsetzen dieser Ziele entwickelt sich in einem Klima, das offen ist für Utopien und Visionen.
Werden in Dienstbesprechungen und Teamsitzungen Fragen der pädagogischen Arbeit besprochen, Feste oder Aktivitäten mit Eltern geplant oder Ähnliches diskutiert, ist es sinnvoll und effektiv, zunächst visionär und ohne "Schere im Kopf" möglichst viele Ideen und Vorschläge zu sammeln. Dies gelingt Ihnen am besten durch Brainstorming.
Mehr zum Brainstorming
Brainstorming in der Teamsitzung
Eine sehr gute Methode für Ihre Teamsitzung ist das Brainstorming. Die Mitarbeiterinnen beschäftigen sich gedanklich mit einem bestimmten Thema, zum Beispiel mit dem bevorstehenden Sommerfest. In dieser ersten Phase äußern sie alles, was ihnen dazu einfällt, und sorgen auch für körperliche Bewegung, indem Sie und ihr Team es auf ein großes Plakat oder auf Kärtchen schreiben. Das können Festideen sein - Motto des Festes, Termin- oder Gestaltungsvorschläge, aber auch Gefühle wie Vorfreude, Bedenken, Ängste.
Tipp für die Praxis: Bringen Sie Bilder, Karikaturen, Zitate, Sprüche oder etwas anderes zum Thema Passendes in die Teamsitzung mit. Dadurch werden Assoziationen angeregt, das Brainstorming wird lebendiger. In dieser Phase ist von besonderer Bedeutung, dass die Gedanken, Ideen und Vorschläge zunächst nicht kommentiert werden. Alle Gedanken sind gleich wichtig, sind willkommen und werden ohne Wenn und Aber akzeptiert.
Brainstorming-Regeln
Wenn Sie Brainstorming neu einführen und bisher klare Rollenverteilungen im Team hatten - einige wenige dominieren das Gespräch, die anderen stimmen schweigend zu -, kann es hilfreich sein, wenn jede Kollegin zunächst für sich ihre Gedanken aufschreibt. Sie sammeln die Kärtchen dann ein und stellen die Ideen, Gedanken, Wünsche und Ängste der Runde vor. Dabei wird ebenfalls noch nicht gesprochen.
In einem zweiten Schritt werden die Vorschläge zusammengefasst und diskutiert. Auch in dieser Phase der Teamsitzung ist noch alles offen, das heißt, die Realisierung der Ideen aus dem Brainstorming ist grundsätzlich vorstellbar. Mit dieser Grundhaltung wird verhindert, dass Ideen vorschnell abgeblockt werden und Mitarbeiterinnen sich gekränkt fühlen.
Im dritten Schritt trifft die Gruppe die Entscheidung, welche der Vorschläge aus dem Brainstorming zuerst diskutiert werden. Hier ist nun eine Mehrheitsentscheidung nötig, die oft durch klassisches Abstimmen herbeigeführt wird. Jede Mitarbeiterin erhält beispielsweise drei Punkte, die sie verteilen kann (Klebepunkte aufkleben oder mit einem Stift aufmalen). Diese Methode stellt sicher, dass alle sich an den Entscheidungen in einer Teamsitzung beteiligen. Da alle Gedankenblitze auf Kärtchen gesichert sind, können sie auch alle Raum finden und berücksichtigt werden.
Mehr Informationen zu Brainstorming in 'Kindergarten & Hort aktuell'







