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TV- und Hörfunk-Tipps zum Thema Kindergarten & Hort
Donnerstag, 14. Januar 2010
ARTE. 17.40 Uhr: X:enius
Wie viel Mutter braucht das Kind?
In Deutschland soll ab 2013 jedes einjährige Kind Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz haben. Damit hält hierzulande Einzug, was in Frankreich schon lange Usus ist. Viele Eltern fragen sich jedoch: Ab welchem Alter können wir unser Kind guten Gewissens in fremde Hände geben? "X:enius" bringt Fakten in dieses heiß diskutierte Thema. Was sagt die Wissenschaft? Schadet es einem Kleinkind, wenn es außerhalb der Familie betreut wird? Oder ist es gerade förderlich für das soziale Wesen Mensch? Und wie sollte die optimale Krippenbetreuung aussehen? "X:enius" besucht sowohl eine Multi-Kulti-Kita als auch eine Mutter, die sich bewusst dafür entschieden hat, ihre Kinder selbst zu Hause zu erziehen.
Archiv:
Montag, 7. Dezember 2009
NDR Fernsehen. 23.00 Uhr: Deutschland süßsauer - Streifzug durch ein Einwandererland
NDR Autorin Eilika Meinert streift mit orientierungslosen Jugendlichen der dritten Generation durch die Viertel. Sie erfährt, wie schwer es sein kann, sich einen Weg zwischen familiärem Orient und den Erwartungen des Okzidents zu bahnen. „Das Problem ist einzig und allein das Bildungsniveau der Eltern. Sie können weder lesen noch schreiben. Sie leben mit der Harz-IV-Infusion des Staates gemütlich abseits der Mehrheitsgesellschaft“, kommentiert Gilles Duhem, ehemals Sozialarbeiter im Berliner Rollbergviertel. „Das Problem ist nicht die Moschee, das Problem ist nicht die Herkunft, das Problem ist: denken zu lernen.“
Dienstag, 20. Oktober 2009
Bayerisches Fernsehen. 23.20 Uhr: BR-Kurzfilmnacht
Warum "Kinder"? Warum eine Themenwoche? Und warum gleich drei Kurzfilmnächte zu diesem Thema? Die jungen Kurzfilmemacher haben ein seismografisches Gespür für die Themen unserer Zeit und sind den Älteren immer einen Schritt voraus. Das sind sie schon allein deshalb, weil die Produktion eines Kurzfilms viel schneller geht als die eines Langfilms - aber auch weil sie es sind, die unsere langfristige Zukunft am meisten betrifft. Durch ihre Filme wollen sie sie mitgestalten. Als ob sie sich untereinander abgesprochen hätten, haben die Jungen in der letzten Zeit fast nur ein Thema gehabt: Kinder - unter welchen Bedingungen sie in unserer Gesellschaft groß werden, was sie erleben und erleiden und auch, was sie erwartet.
Sonntag, 11. Oktober 2009
SWR2. 8.30 Uhr: SWR2 Wissen
Zukunft jetzt - Wie wir lernen, leben, arbeiten
Gleiche Bildungschancen für alle - Die Zukunft der vorschulischen Erziehung
unterschiedliche Bildungspläne mit unterschiedlichen Lernzielen und Lerninhalten. Dieses föderale Chaos muss überwunden werden, ebenso wie die Tatsache, dass die meisten Bildungspläne für die Vorschule nicht den veränderten Bedingungen postmoderner Gesellschaften angepasst sind. Sie blenden die Bedürfnisse von Migrantenkindern aus, sind zu sehr auf nationalstaatliche Belange fokussiert, sie blenden ebenfalls Lernorte wie die Familie oder den Verein aus. Das meint der international renommierte Bildungsforscher Professor Wassilios Fthenakis. Er zeigt, wie die Vorschule der Zukunft aussieht.
Dienstag, 15. September 2009
ARD Plus. 20.15 Uhr: leben! was Menschen bewegt - Frühkindliche (Ver-)Bildung?
Gäste der Diskussionsrunde: Christian Füller (taz-Redakteur und Buchautor), Ralph Dawirs (Biologe und Gehirnexperte), Jelena und Peter Wahler (Gründer des privaten Kindergartens 'Little Giants'), Natalie Akbari-Haddad (Journalistin und Mutter eines 2-jährigen Sohnes). Sprachschulen bieten heute schon Englischunterricht für 3 Monate alte Babys an. 'Early Learning Center' versprechen den Eltern garantierte Vorteile für den Rest des Lebens. Von den Angeboten fühlen sich viele Eltern überfordert, und doch wollen sie nur das Beste für ihr Kind. Wofür sich Radiomoderatorin Natalie Akbari-Haddad bei der Erziehung ihres Sohnes entschieden, erzählt Sie in 'leben. was Menschen bewegt'. Jelena und Peter Wahler vermissen die optimale Förderung in deutschen Kitas und Kindergärten. Deshalb griffen sie zur Eigeninitiative. Sie gründeten einen eigenen Kindergarten namens 'Little Giants' in Stuttgart, um ihre und andere Kinder optimal zu fördern.
Sonntag, 30. August 2009
Bayerisches Fernsehen. 9.45 Uhr: Future Kids - Die Zukunft unserer Kinder - Was Kinder stärkt: Wertevermittlung in Familie, Kindergarten und Schule
Was Kinder stärkt: Wertevermittlung in Familie, Kindergarten und Schule
Derzeit wird wieder viel über Erziehung und Wertevermittlung gestritten. Eine gesellschaftliche Wertediskussion ist in Gang gekommen, die zum Ausdruck bringt, dass Kinder heute in Deutschland anders als früher groß werden. Darauf müssen sich nicht nur die Eltern einstellen, sondern auch Erziehende in Kindergärten und Schulen. Wenn Kinder in ihren Familien emotionale Geborgenheit erleben können und das Heranwachsen generell in einem kindgerechten Umfeld stattfindet, bleiben spätere Horrorszenarien aus. Die Reportage begleitet Familien in ihrem Alltag und zeigt Projekte in bayerischen Kindergärten und Schulen, in denen Wertevermittlung erfolgreich umgesetzt wird. Authentische Beispiele veranschaulichen Verantwortung, Gemeinschaft, Mitgefühl und andere Werte, die das gute Zusammenleben von Kindern und Eltern im Alltag ermöglichen.
Mittwoch, 12. August 2009
Bayern2. 9.05 Uhr: radioWissen, Bildung von A – Z
Pädagogik - Anleitung für eine kindgerechte Erziehung:
- Aus der Geschichte der Erziehung, Reformpädagogik
- Janusz Korczak - Anwalt der Kinder
Samstag, 11. Juli 2009
Phoenix. 22.30 Uhr: Sandkastenkrieger
Männliche Erzieher trifft man eher selten in deutschen Kindergärten. Die drei Protagonisten des Dokumentarfilms sind damit überaus begehrte Praktikanten. Michael Beu, Oberbootsmann, hat die Hälfte der Ausbildung bereits hinter sich. Er begrüßte einst beim Wachbataillon Präsidenten und verabschiedete Bundeskanzler, wurde Fallschirmjäger und war im Luftgeschwader der Marine tätig. Seit sechs Jahren ist er mit Freundin Petra zusammen, mit der er in der Nähe von Bremerhaven lebt. Er hat ein Kind aus erster Ehe, das er nur selten sehen kann. Benjamin Cordewinus, Stabsgefreiter, steht am Anfang seiner dreijährigen Ausbildung zum Erzieher. Er diente als Zeitsoldat acht Jahre lang dem Vaterland. Der ehemalige Scharfschütze ist ein Einzelgänger, auch im Erzieherlehrgang. Er ist Reservist und würde immer wieder für die Bundeswehr ins Ausland gehen. Lars Höpfner, Hauptfeldwebel, steht ebenfalls am Anfang der Ausbildung. Auch er diente acht Jahre lang als Zeitsoldat. Er lebt in Hamburg zusammen mit seiner Freundin Mandy, ihrem Sohn aus erster Ehe und der gemeinsamen Tochter Jette, die vor einigen Wochen auf die Welt gekommen ist. Die Beziehung steht unter starkem Druck.
Donnerstag, 18. Juni 2009
MDR. 22.35 Uhr: Zweite Schicht nach Feierabend
Wenn ein Job nicht zum Leben reicht
Weil das, was Anja Penndorf als Sprachassistentin in einem Leipziger Kindergarten verdient, zum Leben zu wenig ist, hat sie zusätzlich einen Zweitjob als Tanzpädagogin. Die doppelte Arbeitsbelastung meistert die Mutter von zwei Kindern nur, weil ihre eigene Mutter sie bei der Betreuung der Kinder unterstützt. Ohne diese Hilfe bliebe der Siebenunddreißigjährigen nur der Bettelgang zum Amt.
Mittwoch, 3. Juni 2009
hr Fernsehen. 9.45 Uhr: Future Kids - Die Zukunft unserer Kinder
(5/5): Kinder machen Zukunft - Chancen und Visionen
Ein 13-jähriges Mädchen als erfolgreiche Nachwuchsforscherin, Jugendliche als Zukunftsdenker oder Kinder mit schwierigem Elternhaus, die trotzdem ihren Weg finden - sie "machen" alle auf ihre Weise "Zukunft". Anhand von Beispielen, wie der außergewöhnlichen "Tour" eines Kindergartens in Amberg, einem Zukunfts-Wettbewerb für Schüler mit Paten aus der Wirtschaft oder dem alltäglichen Familienleben in einem SOS-Kinderdorf, beleuchtet der Film Trends im Bildungswesen und zeigt gesellschaftliche Entwicklungen auf, die die Zukunft der Kinder prägen werden.
Mittwoch, 13. Mai 2009
hr Fernsehen. 9.45 Uhr: Future Kids - Die Zukunft unserer Kinder
(2/5): Was Kinder stärkt: Wertevermittlung in Familie, Kindergarten und Schule
Derzeit wird in Deutschland wieder viel über Erziehung und Wertevermittlung gestritten. Eine gesellschaftliche Wertediskussion ist in Gang gekommen, die zum Ausdruck bringt, dass Kinder heute in Deutschland anders als früher groß werden. Darauf müssen sich nicht nur die Eltern einstellen, sondern auch Erziehende in Kindergärten und Schulen. Wenn Kinder in ihren Familien emotionale Geborgenheit erleben können und das Heranwachsen generell in einem kindgerechten Umfeld stattfindet, bleiben spätere Horrorszenarien aus. Die Reportage zeigt Projekte in Kindergärten und Schulen, in denen Wertevermittlung erfolgreich umgesetzt wird.
Mittwoch, 6. Mai 2009
hr Fernsehen. 9.45 Uhr: Future Kids - Die Zukunft unserer Kinder
(1/5): Wie Kinder das Lernen lernen: Bildung in der frühen Kindheit
Ergebnisse der Hirn- und Entwicklungsforschung verändern das Bild vom Kleinkind. Anstelle passiver Ahnungslosigkeit steht die aktive Forscherrolle: Mit großer Neugier erkunden schon die Kleinsten die Welt. Der Bayerische Bildungsplan fördert Krippen und Kindertagesstätten. Von Franken bis ins Allgäu lernen Buben und Mädchen Grundprinzipien der Naturwissenschaft: Logik, Mathematik, Biologie, Chemie und Physik. Alltagstaugliche Experimente fördern - am speziellen Interesse der Kinder orientiert - kognitive Fähigkeiten, die Frühpädagogen bislang erst Schulkindern zuerkannten.
Dienstag, 28. April 2009
WDR. 21.00 Uhr, Quarks & Co: Die Ausprägungen von Autismus
Die Ausprägungen von Autismus können sehr unterschiedlich sein und reichen von extrem intelligenten Autisten wie Nicole bis zu Menschen mit geistiger Behinderung. Frühkindlicher Autismus zeigt sich meist schon im Babyalter: Die Kinder fallen auf, weil sie keinen Blick- oder Körperkontakt aufnehmen, kaum sprechen oder sich abkapseln. Auch Julia war so ein Baby. Ihre Mutter konnte nicht verstehen, warum ihr Kind sich so abweisend verhielt. Doch seit sie die Diagnose kennt, tut sie alles, um das Mädchen zu fördern und aus seiner Isolation zu holen. Heute ist Julia sechs Jahre alt und hat erstaunliche Fortschritte gemacht: Sie beginnt zu sprechen, sie lächelt mitunter und sucht sogar das gemeinsame Spiel. Aber nach wie vor bleibt Julias Verhalten oft rätselhaft und geheimnisvoll. Quarks & Co besucht Julia zuhause und spricht mit ihrer Mutter über Julias Welt, die auch ihre Eltern nicht richtig verstehen.
Samstag, 18. April 2009
WDR. 9.00 Uhr, Cosmo TV Reportage: Salvatore lernt Deutsch
Salvatore ist gerade mal vier Jahre alt, als er die erste Prüfung seines Lebens bestehen muss. Die Prüfung heißt im Beamtendeutsch "Sprachstandserhebung" und bei den Pädagogen "Delphin 4". Danach ist klar: Salvatore muss Deutsch lernen.
Salvatores Eltern sind vor zehn Jahren aus Sizilien nach Wuppertal gekommen. Die ersten Jahre haben sie mit Salvatore fast nur Italienisch gesprochen. Der Sprachtest im Kindergarten hat dann gezeigt, dass Salvatore nur schlecht Deutsch spricht. Denn wie gut Vierjährige Deutsch können müssen, haben Experten an der Uni Dortmund entschieden. Seit letztem Jahr ist der Sprachtest im Kindergarten für alle Vierjährige in NRW Pflicht.
Also bekam Salvatore ein Jahr lang, dreimal die Woche, zusammen mit 50 anderen Kindern Sprachförderung im Kindergarten. Die Mutter Maria Prazza ist froh, dass ihr Sohn Hilfe bekommt. Durch ihren Sohn lernt auch sie immer besser die neue Sprache. Martina Kast hat den kleinen Italiener und seine Familie ein ganzes Jahr mit der Kamera begleitet.
Samstag, 11. April 2009
SWR2 Wissen. 8.30 Uhr: Das Zwei-Sprachen-Fieber Vom Sinn und Unsinn der Bilingualität
'Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen'. Was man damals in der Renaissance erkannte, fordert die Reformpädagogik in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts. Ist es Anfang des Jahrhunderts die soldatische Disziplin, die in die kleinen Fässer gestopft werden soll, so ist es heute der Wissensberg. Denn die Köpfe der Kinder werden vielfach und ohne wesentlichen Widerspruch als unsere wichtigste Rohstoffquelle definiert. Unserem Schulwesen fehlte meist der Mut, den Bedürfnissen der Kinder zu dienen, stattdessen standen hauptsächlich die Interessen des Staates, der Gesellschaft und der Wirtschaft im Vordergrund. Eine Reise durch die Schulfibeln dieses Jahrhunderts zeigt, wie schnell politische Ideologien und gesellschaftliche Stilepochen in die Schulen hineingetragen werden.
Samstag, 4. April 2009
ARD Festival. 7.00 Uhr: Die hielten uns für Spinner... Als Eltern Erziehung neu erfanden
Regeln und Ordnung haben in der Erziehung wieder Konjunktur. Schon wird die Frage diskutiert: Wollen wir die 50er-Jahre wiederhaben, eine Zeit der Disziplin und Strenge? Es war das Erbe dieser Zeit, das auch die damals junge Schauspielerin Senta Berger dazu motivierte, in der Erziehung ihrer Söhne neue Wege zu gehen. Ende der 60er begann das große sozialpolitische Regeln und Ordnung haben in der Erziehung wieder Konjunktur. Schon wird die Frage diskutiert: Wollen wir die 50er-Jahre wiederhaben, eine Zeit der Disziplin und Strenge? Es war das Erbe dieser Zeit, das auch die damals junge Schauspielerin Senta Berger dazu motivierte, in der Erziehung ihrer SöhneExperiment der antiautoritären Erziehung. Heute sind die Kinder, die ohne starre Regeln aufwuchsen, erwachsen. Was ist aus ihnen geworden? Wie sehen sie ihre Kindheit? Und was bleibt von dieser Erziehungsrevolution bis heute? Für ihre Dokumentation 'Die hielten uns für Spinner...' sind Anne Ameri-Siemens und Fabian Döring mit vier Paaren auf Entdeckungsreise gegangen, unter ihnen auch Senta Berger und ihr Sohn Simon Verhoeven. Gemeinsam mit anderen Wegbereitern dieser Zeit erleben sie die 'pädagogisch wilden Jahre' noch einmal - streiten, lachen und staunen.







