Gestalten Sie einen entspannten Adventsnachmittag für Kita-Familien


29.11.2018

Gerade die Vorweihnachtszeit ist stressig und hektisch. Laden Sie die Eltern und Kleinkinder zu einem entspannten Adventsnachmittag ein. Für ein paar Stunden können die Familien den Weihnachtsstress hinter sich lassen und somit gemeinsam eine entspannte Zeit genießen. Anschließend können die Familien den Nachmittag mit Punsch und Plätzchen ausklingen lassen.

Wertvolle Anregungen hierzu finden Sie nachfolgend.

Ihre Vorbereitungen

Für einen entspannten Nachmittag brauchen Sie gar nicht viel anzubieten. Wichtiger sind Ruhe und eine gemütliche Atmosphäre. Konzentrieren hierzu Sie sich auf 1–3 ruhige Aktivitäten – abhängig von der Anzahl der Teilnehmer. Sie können beispielsweise die vorgeschlagenen Angebote aus dem Themenheft nehmen.

Weiterhin eignen sich hierzu:

  • Massagegeschichten
  • Entspannungsübungen
  • Angebote für die Sinnesförderung
  • Musizieren mit Orff-Instrumenten

Das sollten Sie bei der Planung beachten

Bieten Sie nicht zu viele Angebote an. Sonst besteht die Gefahr, dass die Familien von Angebot zu Angebot hetzen. Ein bis zwei Angebote sind für Kleinkinder genug. Achten Sie vor allem darauf, die restliche Zeit frei von zu vielen Aktivitäten zu planen. Gerade Kleinkinder brauchen Zeit für das spontane Spiel.

Am besten ist es, wenn Sie die Angebote in Kleingruppen durchführen. Hierzu müssen Sie die Familien aufteilen. Eine Kleingruppe von rund 6 Familien kann an dem Angebot teilnehmen.

Für Ihre Organisation bieten sich verschiedene Varianten an:

  1. 6 Familien nehmen an einer Aktivität teil. Die anderen Familien können z.B. währenddessen Plätzchen essen und Punsch trinken. Das Angebot wird mehr fach durchgeführt, bis schließlich alle Familien teilgenommen haben.
  2. Mehrere Mitarbeiterinnen führen das gleiche Angebot durch. Alle Familien nehmen somit gleichzeitig teil. Anschließend stärken sich alle gemeinsam.
  3. Mehrere Kolleginnen bieten unterschiedliche Angebote an. Die Familien müssen sich im Vorfeld für 1 – 2 Aktivitäten entscheiden. Anschließend oder zwischen den Angeboten haben alle Gäste die Möglichkeit, sich zu stärken.

Ihre Planungshilfe

Damit für Sie die Vorbereitung und Planung ebenfalls entspannend sind, greifen Sie einfach zu der Checkliste auf dieser Seite. Sie hilft Ihnen, nichts Wichtiges zu vergessen. Laden Sie die Eltern 2–3 Wochen vorher schriftlich ein. Schreiben Sie in die Einladung, was die Eltern mitbringen müssen.

Checkliste: Aufgaben für einen Adventsnachmittag

  • Termin festlegen
  • Entspannungsangebot auswählen
  • Einteilen, wie viele Personen am Angebot teilnehmen können
  • Aktivitäten für Familien planen, die nicht am Angebot teilnehmen, z. B. Speisen und Getränke Speisen und Getränke festlegen
  • Räume für die Angebote festlegen
  • Aufgaben unter den Mitarbeiterinnen verteilen
  • Dekoration festlegen
  • Benötigtes Material festlegen
  • Material besorgen
  • Einladungen schreiben
  • Rückmeldungen der Eltern einholen, wie viele Personen teilnehmen
  • Speisen und Getränke besorgen
  • Räume dekorieren

Sorgen Sie für eine gemütliche Atmosphäre

Damit der Nachmittag für die Gäste entspannend wird, sollten Sie auf jeden Fall auf eine ruhige und gemütliche Atmosphäre achten. Diese zaubern Sie durch:

  • ruhige und besinnliche Musik
  • dämmriges Licht, z. B. Lichterketten, LED-Kerzen, Windlichter
  • Entspannungsbereiche mit Kissen
  • weihnachtliche Deko

Vermeiden Sie eine Reizüberflutung

Die Kleinkinder brauchen an dem Tag vor allem viel Zeit zum Entdecken und Spielen. Denn nur so können sie und die Eltern die Stunden genießen. Kinder haben noch die Muße, sich mit all ihren Sinnen auf ein Angebot einzulassen. Dieses sogar immer und immer wieder, wenn es ihnen Freude bereitet. All das ist Entspannung pur.

Damit alle Beteiligten zur Ruhe kommen, ist es wichtig, dass auch die Dekoration und Raumgestaltung reduziert sind. Versuchen Sie, solche äußeren Reize bis auf ein erträgliches Minimum einzuschränken.

Wichtig für eine gemütliche Atmosphäre ist es auch, dass Sie das Spielzeug reduzieren. Räumen Sie im Vorfeld alle Dinge weg, die für Unruhe und viel Bewegung sorgen. Aber auch Dinge, die zu Gefahrenquellen werden können, wie zum Beispiel Kerzen, die für die Kleinkinder erreichbar sind. Hierzu gehört es auch, Stromkabel zu sichern.

Wichtiger Hinweis

Damit die besinnlichen Stunden nicht zu einem „Tobe-Nachmittag“ werden, müssen Sie die Eltern unbedingt über das Ziel informieren. Weisen Sie die Eltern zudem darauf hin, dass die Aufsichtspflicht bei ihnen liegt.


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