Helau und Alaaf! Verdienen Sie Geld mit einem Fastnachtsbasar


10.01.2018

Es dauert nicht mehr lange, dann steht die 5. Jahreszeit ins Haus. Fastnacht, Fasnet, Karneval, egal, wie Sie es bezeichnen, Sie können damit ohne großen Aufwand Geld verdienen. Wie das geht, lesen Sie in der Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Der Fastnachtsbasar

Eltern, Freunde, Nachbarn und auch Fremde können bei Ihnen frühzeitig nicht mehr benötigte Kostüme abgeben. Jedes Kostüm wird nummeriert und von den Abgebenden mit einem Preis versehen. Ein paar Tage nach der Kostümabgabe findet ein öffentlicher Verkauf statt. Von jedem verkauften Teil geht entweder ein Festbetrag oder ein bestimmter Prozentsatz als Erlös an Ihre Kita. Nach dem Verkauf holen die Abgebenden ihre nicht verkauften Waren und den Verkaufserlös ab. Wie das im Einzelnen abläuft, lesen Sie hier.

1. Schritt: Informieren Sie die Presse

Suchen Sie einen Termin für den Kostümverkauf aus, der mindestens 2 Wochen vor Beginn der Fastnacht liegt. Informieren Sie die Presse, wann und wo der Verkauf stattfindet. Eine Turnhalle oder der Mehrzweckraum in der Kita sind ausreichend. Für den Verkauf sollten Sie 3 bis 4 Stunden Zeit einplanen. Die Kostümannahme kann 2 Tage vor dem Basar stattfinden. 2 Stunden sind für die Annahme ausreichend. Nicht verkaufte Kostüme sowie der Erlös können direkt nach dem Verkauf abgeholt werden. Geben Sie diese Daten an die Presse und rufen Sie dazu auf, gut erhaltene Kostüme in allen Größen zu dem gemeldeten Termin in Ihrer Kita abzugeben.

Tipp für Ihre Praxis: Verteilen Sie rings um die Kita herum Plakate in Geschäften, Arztpraxen etc. Dies erhöht die Zahl der Laufkundschaft und steigert Ihren Gewinn. Vermerken Sie, dass Sie nur gewaschene Kostüme annehmen können.

2. Schritt: Bereiten Sie alles vor

Sie benötigen für die Kostümannahme 5 bis 8 Personen, die Ihnen helfen, alle Kostüme mit einer Nummer zu versehen. Jede Nummer gibt es zweimal. Die eine Nummer wird mit dem Preis des Verkäufers an das Kostüm geheftet, die andere Nummer nimmt der Verkäufer mit nach Hause. Gegen Abgabe dieser 2. Nummer nach dem Basar erhält der Verkäufer entweder das Geld oder das nicht verkaufte Kleidungsstück. Stellen Sie im Mehrzweckraum Kleiderständer auf und halten Sie viele Kleiderbügel bereit. Für Hüte und dergleichen können Sie auch Tische aufstellen, auf denen diese Waren ausgelegt werden können.

Tipp für Ihre Praxis: Halten Sie für die Nummerierung kleine Zettel und Sicherheitsnadeln parat, die Sie direkt am Kostüm befestigen können. Fragen Sie Eltern, die Ihnen bei der Durchführung helfen.

3. Schritt: So laufen die Kostümannahme und der Verkauf

Alle nummerierten Kostüme hängen Sie im Mehrzweckraum auf. Beim Verkauf selbst benötigen Sie 2 Personen, die die Kasse übernehmen. Jeder Interessent kommt mit dem Kostüm seiner Wahl zur Kasse und bezahlt es dort. Sie legen das Geld für das verkaufte Kostüm und die Nummer des verkauften Kleidungsstückes in einen Umschlag.

Tipp für Ihre Praxis: Sie können auch selbst gebackene Kuchen und Kaffee während des Verkaufs für einen geringen Unkostenbetrag anbieten. So steigern Sie den Gewinn zusätzlich.

4. Schritt: Rechnen Sie ab

Nachdem der Verkauf beendet ist, haben Sie zahlreiche Umschläge mit Nummern und dem jeweiligen Erlös darin. Legen Sie im Vorfeld fest, ob Sie pro Kostüm einen Anteil von etwa 1 € verlangen, der von dem Erlös des Verkäufers abgezogen wird. Sie können alternativ überlegen, ob Sie etwa 20 % vom Verkaufserlös eines jeden Kostüms für die Kita behalten. Rechnen Sie also aus, was als Erlös bei jeder Nummer übrig bleibt, und geben Sie dieses Geld mit der Nummer zurück in den Umschlag. Ihren Anteil legen Sie beiseite.

Tipp für Ihre Praxis: Notieren Sie am besten direkt außen auf dem Umschlag die Nummer sowie die Höhe des Erlöses abzüglich Ihres Anteils. So wird die Abrechnung transparent.

5. Schritt: Verteilen Sie die restlichen Kostüme und die Erlöse

Am Ende des Kostümverkaufs kommen alle Verkäufer, die bei Ihnen ein Kostüm abgegeben haben. Diese erhalten nun gegen die Abgabe der eigenen Nummer entweder den Umschlag mit der passenden gleichen Nummer und dem Erlös oder das nicht verkaufte Kostüm mit der entsprechenden Nummer.

Tipp für Ihre Praxis: Immer wieder gibt es Verkäufer, die ihre nicht verkauften Kostüme gar nicht mehr mit nach Hause nehmen möchten, sondern direkt Ihrer Kita spenden. So haben auch noch Ihre Kinder etwas davon.

Ein Kostümbasar ist nur wenig zeitlicher Aufwand. Kosten entstehen Ihnen keine. Wenn es Ihnen noch gelingt, Eltern als Helfer zu motivieren, haben Sie und Ihr Team auch gleichzeitig noch aktive Elternarbeit geleistet. Dafür wird Ihre Kita bekannt, Sie betreiben Öffentlichkeitsarbeit, erwirtschaften einen Erlös und bereiten vielen Eltern und Kindern mit den neuen Kostümen eine große Freude. Also, packen Sie es an!


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