Management durch Empowerment – So geben Sie als Leiterin die Richtung vor


18.02.2015
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Als Führungskraft und Leiterin müssen Sie sich täglich beweisen. Ihre Mitarbeiterinnen erwarten Führungsstärke, Unterstützung und Verständnis von Ihnen. Es ist nicht immer leicht, all diese Erwartungen unter einen Hut zu bringen und dennoch alle Fäden in der Hand zu behalten. Die Tipps auf dieser Seite helfen Ihnen dabei, Ihre Führungskompetenz zu stärken.

Niemand wird als Führungskraft geboren. Persönliche Voraussetzungen sind eine stabile Persönlichkeit, Durchsetzungskraft und Gestaltungswille. Andere Führungskompetenzen sind erlernbar.

1. Tipp: Stellen Sie hohe Ansprüche
Mittelmaß bedeutet Stillstand. Vermitteln Sie diese Einstellung Ihren Mitarbeiterinnen, und machen Sie immer wieder deutlich, dass Ihre Einrichtung etwas ganz Besonderes ist. Legen Sie deshalb die Messlatte hoch für neue Aktionen, Projekte und Maßnahmen, die Sie in der Einrichtung durchführen möchten.
Anspruchsvolle Ziele stellen Sie und Ihre Mitarbeiterinnen vor Herausforderungen. Das erhöht die Motivation, das Ziel zu erreichen. Damit steigt die Gesamtleistung Ihres Teams unwillkürlich an.
Sie zeigen Ihren Mitarbeiterinnen mit dieser Einstellung, dass Sie von ihnen hervorragende Leistungen erwarten. Erkennen Sie diese Leistungen ehrlich an, und loben Sie die Mitarbeiterinnen vor dem ganzen Team. Dies ist eine sehr gute Art der Wertschätzung.

2. Tipp: Ermutigen Sie dazu, neue Wege zu gehen
Bestärken Sie Ihre Mitarbeiterinnen darin, kreative Lösungen anzustreben. Führen Sie in der Teambesprechung einen Workshop durch, der sich mit ungewöhnlichen Ideen und deren Umsetzungsmöglichkeiten in der Einrichtung beschäftigt.
Gehen Sie selbst als Leiterin mit gutem Beispiel voran: Sie zeigen Ihren Mitarbeiterinnen damit, dass es immer spannend bleibt, mit Ihnen zusammenzuarbeiten.

3. Tipp: Bleiben Sie zuverlässige Ansprechpartnerin für Ihr Team
Ihre Mitarbeiterinnen brauchen oftmals Ihren Rat, Ihre Aufmerksamkeit und Ihr ehrliches Feedback. Nehmen Sie sich immer Zeit für Ihr Personal, unabhängig davon, ob Sie viel zu tun haben oder nicht. Seien Sie empathisch, und hören Sie aktiv zu.
4. Tipp: Tragen Sie keine Fehler nach
Solange Ihre Mitarbeiterinnen aus ihren Fehlern lernen, sollte es in Ihrer Einrichtung auch immer erlaubt sein, Fehler zu begehen. Sind Fehler passiert, sollten Sie im Einzelgespräch die Ursachen thematisieren und besprechen, wie diese Fehler in Zukunft vermieden werden können. Wenn Mitarbeiterinnen versuchen, Fehler zu vertuschen oder abzuwiegeln, herrscht keine offene Fehlerkultur.
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran, und stehen auch Sie zu Ihren Fehlern.
Leiterin werden ist nicht schwer, Leiterin sein dagegen sehr.“ Damit Sie das nicht auch eines Tages sagen müssen, sollten Sie Ihre Führungskompetenz stetig weiterentwickeln.

Sie haben:

  • verdeutlicht, dass Stillstand Mittelmaß bedeutet.
  • anspruchsvolle Ziele gesetzt, die herausfordern.
  • die erbrachten Leistungen der Mitarbeiterinnen anerkannt.
  • die Leistungen der betreffenden Mitarbeiterinnen vor dem ganzen Team gewürdigt.
  • dazu angeregt, unkonventionelle Wege zu suchen.
  • einen Workshop durchgeführt, der kreative Ideen sammelt.
  • selbst immer wieder neue Vorschläge eingebracht.
  • Ihrem Personal das Recht eingeräumt, im Bedarfsfall immer mit Ihnen sprechen zu können.
  • eine bestimmte Zeit am Tag dafür festgelegt, die Störungen im restlichen Tagesverlauf gering zu halten.
  • Ihre Mitarbeiterinnen unterrichtet, dass Fehler zur Arbeit dazugehören.
  • das Einzelgespräch mit der Mitarbeiterin gesucht und besprochen, wie die Fehler zukünftig vermieden werden können.
  • eigene Fehler zugegeben.

 

 

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