Mehr Energie und wirklich neue Ideen für 2018 – mit diesen 5 Tipps gelingt es Ihnen optimal


04.01.2018
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Was haben Sie sich für das neue Jahr vorgenommen? Wie wäre es mit mehr Energie und Schwung für ein ganzes Jahr? Und was halten Sie von weniger „Das haben wir doch schon immer so gemacht!“ und mehr „Wow, was für eine tolle Idee!“? Dann nutzen Sie die folgenden Tipps für Ihren Kita-Alltag. Und entdecken Sie mit neuen innovativen Ideen mehr Spaß an Ihrer Arbeit mit Kindern und Eltern. Sie werden feststellen, dass Sie keine guten Vorsätze brauchen – denn Sie setzen sie direkt um!

1. Tipp: Müdigkeit ade!

Hand aufs Herz – schlafen Sie genug? Sie sollten sich mindestens 7 Stunden Schlaf gönnen! Sie werden von jeder Menge Gedanken rund um die Kita vom Einschlafen abgehalten? Dann legen Sie sich Zettel und Stift neben Ihr Bett und schreiben Ihre Gedanken um das morgige schwierige Elterngespräch in Stichpunkten auf – auch Ihre Sorgen oder auch all die Kleinigkeiten, die Sie morgen keinesfalls vergessen dürfen. Und dann verbieten Sie sich jeden Gedanken daran. Mit Ihren Notizen verschaffen Sie sich Distanz und schalten schneller ab.

Und trotzdem fühlen Sie sich gestresst, verspannt und ausgelaugt von Ihrem Tag in der Kita? Dann ist folgende Erste Hilfe dran: Ab in die Wanne! Denn mit der Idealtemperatur von 36–38 °C lösen sich Verspannungen, Ihre Muskeln werden besser durchblutet, und Sie atmen tiefer. Die richtigen Badezusätze vertiefen den Effekt: So sorgt Vanille für Geborgenheit, Orange macht Sie wieder munter, und Lavendelöl beruhigt.

Für einen weiteren Energiekick sorgt die Formel „10.000 Schritte pro Tag“. Als Erzieherin sind Sie während des Kita- Tages sehr viel auf den Beinen. Planen Sie trotzdem bewusst noch mehr Schritte ein, z. B. indem Sie den Arbeitsweg zu Fuß zurücklegen oder mit den Kindern bei jedem Wetter unterwegs sind.

Praxistipp: Überraschen Sie Ihre Kolleginnen, indem Sie ihnen eine Portion Badezusatz schenken.

2. Tipp: Fit und munter im Handumdrehen

Müde, lustlos, schlapp? Dann nehmen Sie sich so schnell es geht einen Moment Zeit für sich. Strecken und dehnen Sie Arme, Beine und Rücken ausgiebig. Damit fördern Sie die Durchblutung der Muskeln, erhöhen das Lungenvolumen und kurbeln Ihren Kreislauf an.

Falls Sie dabei noch gähnen müssen, umso besser, denn dadurch atmen Sie besonders tief durch. Damit werden Sie sich schon nach wenigen Momenten energiegeladener und frischer fühlen.

Als Energie- und Frischekick bereiten Sie sich in der Mittagspause einen grünen Smoothie zu – ganz einfach und mit unkomplizierten Zutaten: Mixen Sie 2 Äpfel, 1 Banane, 1 große Handvoll Kopfsalat (etwa 100 g) und 250 ml Wasser in einem Mixer oder mithilfe eines Pürierstabes – und genießen Sie es dann!

Eine einfache Yoga-Übung hilft, falls Sie sich traurig und angeschlagen fühlen. Dazu legen Sie Ihre Hände vor dem Herzen so aufeinander, dass sich nur die Außenkanten und die Fingerspitzen berühren. Nun schließen Sie die Augen und öffnen die 3 mittleren Fingerkuppen. Atmen Sie 4-mal tief durch, und legen Sie die Fingerkuppen wieder aneinander. Wiederholen Sie dieses Lotus-Mudra 3-mal.

3. Tipp: Sofort mehr Freude und Glück

Das ist doch wirklich praktisch: Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen echtem und aufgesetztem Lächeln. Es setzt einfach die gleichen Botenstoffe für Entspannung und positive Gefühle frei. Nutzen Sie diesen Effekt, um möglichst viel zu lächeln. Am besten natürlich, weil Ihnen zum Lächeln ist. Setzen Sie aber gerade dann ein Lächeln auf, wenn Ihnen gar nicht dazu zumute ist.

Probieren Sie es aus, Sie werden die positive Wirkung spüren. Am größten ist diese übrigens vor dem Spiegel.

Eine wunderbare Möglichkeit, sich ganz bewusst auf den Weg zum „kleinen Glück“ zu machen, ist das Glücksglas. Dazu nehmen Sie ein schönes Glas und eine Handvoll Bohnen, Murmeln oder Perlen. Immer wenn Ihnen ein besonderer Moment begegnet ist, werfen Sie ein Stück davon in Ihr Glücksglas. Freuen Sie sich darüber, wenn es immer voller wird.

Sicher werden die Kinder fragen, was es mit dem Glas auf sich hat. Und vielleicht erzählen Sie sich dann gegenseitig von Ihren kleinen Glücksmomenten. Das ist besonders schön, denn auch das Erzählen glücklicher Momente setzt wieder Glückshormone frei. Freuen Sie sich also möglichst oft.

4. Tipp: Endlich Schluss mit Ärger

Bei aller Achtsamkeit – der nächste Ärger wird nicht ausbleiben. Und oft ist es gar nicht so leicht, ihn wieder loszulassen. Eine einfache Übung hilft dabei, dem Ärger methodisch auf den Leib zu rücken. Stellen Sie sich die Frage: „Kann ich die Situation, über die ich mich ärgere, ändern oder nicht?“ Können Sie sie ändern, dann packen Sie es an: Suchen Sie das Gespräch mit dem ruppigen Vater, der unzuverlässigen Kollegin oder Ihrer Leiterin, die Ihnen eine Entscheidung vorgesetzt hat, ohne mit Ihnen darüber zu sprechen.

Können Sie das Ärgernis aber nicht ändern, müssen Sie es akzeptieren, also hinnehmen, ohne weitere Gedanken oder Energie daran zu verschwenden. Übrigens hilft es nur subjektiv, wenn Sie anderen von Ihrem Ärger erzählen. Denn dann ärgern Sie sich wieder, und Ihr Puls und Ihr Stresslevel steigen beim Sprechen. Also besser: akzeptieren und dann möglichst aus den Gedanken streichen.

Und wenn es nicht klappt, den Ärger aus dem Kopf zu verbannen? Dann nehmen Sie sich spätestens am Abend Zeit, um die Situation kurz aufzuschreiben. Dadurch treten Sie ein Stück davon zurück und gewinnen Distanz. Vielleicht hilft es Ihnen zusätzlich, den Zettel dann in kleine Stücke zu zerreißen und symbolisch mit dem Ärger in den Abfallkorb zu werfen.

5. Tipp: Wirklich innovative Ideen finden

„Welch geniale Idee!“, haben Sie sicher schon öfter gedacht, wenn Sie etwas gesehen oder gehört haben, das Sie beeindruckt hat. Kennen Sie auch den Zusatz: „Warum ist mir das nicht eingefallen?“ Dann wird es jetzt Zeit, das zu ändern! Denn unsere Gedanken nehmen meist ausgetretene Pfade im Gehirn. Auch im Team bewegen Sie sich bei der Ideenfindung meist auf bekannten, weil erprobten und sicheren Wegen. Doch fangen Sie heute an, Ihr ganzes kreatives Potenzial auszuschöpfen, indem Sie zunächst Ihre Gedanken und damit auch Ihre Worte „entrümpeln“.

Wenn eine wirklich innovative Idee im Raum steht, überlegen Sie natürlich, ob Sie es wagen, diese umzusetzen. Schätzen Sie das Risiko ab, indem Sie sich eine Katastrophe ausmalen. Sie fragen sich: „Was könnte schlimmstenfalls dabei passieren?“ Die Antworten helfen Ihnen, das vermeintliche Risiko einer ungewöhnlichen Idee genauer zu klären, einen Irrtum möglichst zu vermeiden.

„Weck, was in dir steckt!“, indem Sie jeden dieser 5 Tipps – wann immer er Ihnen passend erscheint – ausprobieren. Sie werden überrascht sein, wie energiegeladen und innovativ Sie sind!

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