Gute Vorsätze für das neue Jahr – Tipps für mehr Erfolg


07.01.2015
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Mit Methoden des Selbstmanagements neue Energie gewinnen

 

Wenn Sie Leistungen auf gleich bleibend hohem Niveau erbringen möchten, setzen Sie da an, wo Sie den größten Einfluss besitzen: bei sich selbst!

In Ihrer Arbeit als Leiterin gibt es sicherlich immer wieder Zeiten, in denen Sie sehr überlastet sind und mit Aufgaben überhäuft werden.

 

Glauben Sie an sich

„Ich sehe kein Land mehr!“ „Die Zeit reicht mir nicht mehr aus.“ „Ich schaffe die vielen Aufgaben nicht!“ Überwinden Sie solche inneren Blockaden, die Ihre Kraft kosten.

Wenden Sie affirmative Elemente an. Damit sind positive Programmieransätze gemeint, die Ihnen helfen sollen, Ihr Unterbewusstsein „umzuprogrammieren“ und Blockaden oder Störungen aufzulösen.

Wenn Sie z. B. mit Arbeit überhäuft werden und oft nicht mehr genau wissen, was Sie zuerst erledigen sollen, versuchen Sie es mit folgender Affirmation: „Ich vertraue meiner inneren Urteilskraft. Ich weiß, dass ich unbewusst immer das Wichtigste zuerst erledige.“

Haben Sie Angst davor, dass Ihnen bei einer neuen oder wichtigen Aufgabe ein Fehler unterläuft, hilft diese Affirmation: „Ich gehe gründlich und mit Respekt an die Aufgabe heran. Ich durchdenke alles schrittweise und prüfe die Resultate sorgfältig. Ich werde diese Aufgabe dadurch fehlerfrei bewältigen.“

Affirmationen verstärken Ihr Selbstvertrauen, geben Ihnen Ruhe und Abstand und sorgen dafür, dass Sie wieder klarer nach vorn blicken können.

 

Verjüngen Sie Ihren Geist und Ihre Seele

Niemand ist in der Lage, andauernd Höchstleistungen zu erbringen. Pausen und Phasen der Ruhe und Entspannung sind für Sie als Leiterin unerlässlich, damit Sie sich regenerieren können. Folgende Regeln tragen nachhaltig zu Ihrer eigenen Regenerations-und Verjüngungskur bei: Trennen Sie Arbeit und Freizeit strikt.

Nehmen Sie sich aus diesem Grunde grundsätzlich keine Arbeit mit nach Hause. Damit gewinnen Sie keine Zeit, Sie verlagern nur Ihr Problem. Langfristig handeln Sie sich vermutlich damit auch noch privaten Unfrieden ein.

 

Gestalten Sie Ihre Freizeit gezielt

Wählen Sie sich bewusst Freizeitbeschäftigungen aus, die nichts mit Ihrer Arbeit zu tun haben: Wenn Sie als Leiterin häufig am PC arbeiten, suchen Sie sich einen Ausgleich beim Sport oder in der Natur. Führen Sie oft Gespräche mit Eltern oder moderieren Sie viele Besprechungen; suchen Sie sich eine Betätigung, die Sie auch einmal ganz allein ausführen können – etwa einen Waldspaziergang oder eine Meditation.

 

Machen Sie Entspannung zum Pflichtprogramm

Einen lange anhaltenden verjüngenden Effekt erzielen Sie dann, wenn Sie täglich neue Kraft schöpfen. Wählen Sie sich aus der Vielfalt der Entspannungstechniken eine aus, die gut zu Ihnen passt. Einen Vorschlag für eine 15-minütige Kurzmeditation erhalten Sie nachfolgend. Sagt Ihnen keine der Entspannungstechniken zu, gönnen Sie sich täglich mindestens 30 Minuten, in denen Sie etwas tun, das Ihnen gefällt und das mit keiner Anforderung an Sie verknüpft ist. Lesen Sie ein interessantes Buch, fotografieren Sie, gehen Sie mit Ihrem Hund spazieren, gestalten Sie Ihren- Garten, oder kochen Sie ein Menü, zu dem Sie Freunde einladen.

 

Sorgen Sie regelmäßig für Tapetenwechsel

Wenn es geht, fahren Sie mindestens 1mal jährlich in den Urlaub. Dieser Urlaub sollte mindestens 14 Tage dauern, damit ein Erholungseffekt eintreten kann. Allein der Tapetenwechsel, bedingt durch die andere Umgebung, hilft Ihnen schon dabei, Ihren anspruchsvollen Berufsalltag zu vergessen. Die Reise muss gar nicht weit oder teuer sein – eine Hüttenwanderung in den Bergen, eine Kanutour oder ein kultureller Großstadtbesuch helfen dabei, sich zu entspannen und neue Kraft zu schöpfen. Nutzen Sie die Methoden des Selbstmanagements, mit denen Sie zu neuen Kräften kommen – Sie haben es sich verdient!

 

Anleitung: Für Ihre persönliche tägliche Kurzmeditation (15 Minuten)

 

 

Entspannen: Suchen Sie sich einen Platz, an dem Sie für 15 Minuten ungestört sind. Stellen Sie sich aufrecht möglichst bequem hin. Schütteln Sie im Stehen Hände, Arme, Beine, Füße und Oberkörper aus. Danach setzen Sie sich bequem auf einen Stuhl oder auf den Boden.

Konzentrieren: Schließen Sie Ihre Augen. Blicken Sie nach innen. Atmen Sie in tiefen Zügen ein und aus. Konzentrieren Sie sich jetzt ausschließlich auf Ihre nächsten ungefähr 100 Atemzüge.

Beobachten: Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf. Beobachten Sie, welche Gedanken Ihnen durch den Kopf gehen. Versuchen Sie, aus sich herauszutreten. Beobachten Sie sich und Ihre Gedanken von oben. Achten Sie auf die Empfindungen, die Ihnen bei den Gedanken durch den Kopf gehen.

Sein: Jeweils beim Ausatmen sprechen Sie in Gedanken das Wort „jetzt“ bei den nächsten 50 Atemzügen. Konzentrieren Sie sich dabei auf die Gegenwart.

Abschluss: Halten Sie, solange es geht, die Luft an. Dann atmen Sie langanhaltend und so kräftig wie möglich aus. Öffnen Sie mit diesem Atemzug ganz langsam Ihre Augen.

Quelle: Beschreibung einer Kurzmeditation nach Alexander Jeanmaire

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