Mathe-Memory selbst gemacht


06.08.2015
Fangen Sie Alltags-Mathematik mit dem Fotoapparat ein und gestalten Sie daraus ein ganz individuelles Memoryspiel. Für das unterschiedliche Alter der Kinder können Sie die verschiedenen Varianten anbieten.

 

Das wird gebraucht:

  • œDigitalkamera
  • œFotoausdrucke oder entwickelte Bilder
  • œevtl. Pappestücke in der Fotogröße
  • œLaminiergerät und -folien oder selbstklebende Folie
  • œSchere
  • œKorb oder Schachtel zum Aufbewahren

 

So wird’s gemacht:

Nachdem die Kinder für Zahlen und das Zählen sensibilisiert sind, gehen sie mit dem Fotoapparat auf Safari und fotografieren alles, was ihnen dazu auffällt, z. B. 4 Teller, 10 Bausteine, Ampel mit 3 Lichtern. Tipps dafür finden Sie auf Seite 2. Jetzt sehen Sie die Bilder mit den Kindern durch und entscheiden sich für die Fotos, die entwickelt werden sollen. Dazu können Sie folgende Paare zusammensuchen:
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  • Bilderpaare, auf denen jeweils die gleiche Anzahl an Gegenständen zu finden ist, z. B. 2 Schuhe und 2 Handschuhe
  • œBilderpaare, die aus einem Teil aus Zahlen bestehen, z. B. eine fotografierte Hausnummer 2, und 2 Gegenstände, z. B. Füße
  • œBilderpaare, die zur Hälfte aus Würfelaugen und zur anderen Hälfte aus Ziffern bestehen
  • Bilderpaare, die zur Hälfte aus geometrischen Formen und zur anderen Hälfte aus Gegenständen bestehen, die die gleiche Form darstellen, z. B. ein Kreis und ein Teller. Hier können Sie auch mehrere Memoryspiele mit den Kindern entwickeln.
Möglicherweise haben die Kinder auch noch neue Ideen der Zuordnung. Jedes Memory sollte aus mindestens 10 Bildpaaren bestehen, damit das Spiel auch eine Herausforderung darstellt. Wenn Sie die Fotos ausdrucken, dann sollten Sie diese laminieren und zu Quadraten oder Rechtecken zuschneiden. Die Laminierfolien lassen sich allerdings schwer anfassen und umdrehen, weil sie so glatt und dünn sind. Hier ist die „traditionelle“ Methode handlicher – also das Bild auf Pappe aufkleben und mit selbstklebender Folie überziehen. Auch entwickelte Fotos leiden, wenn sie „blank“ bespielt werden. Deshalb sollten Sie die Fotos überziehen, wenn die Kinder länger daran Freude haben wollen.

 

Weiterführende Ideen:œ

Drucken oder entwickeln Sie von den Kindern ausgewählte Bildreihen in DIN A4-Größe aus. Eventuell können Sie die Mithilfe eines Grafikbüros oder die von Eltern mit entsprechenden Kontakten gewinnen, um Kosten zu sparen. Gestalten Sie mit den Kindern eine Fotoausstellung, z. B. im Eingangs- oder Elternbereich.

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Gestalten Sie in mehreren Projektgruppen unterschiedliche Memorys. Dann können die Kinder diese in Ihrer Kita untereinander tauschen und eine große Spielvielfalt nutzen und viele mathematische Zuordnungsmöglichkeiten kennen lernen.

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