Tanabata-Laternen


07.09.2015
Share Button
Das Tanabata-Sternenfest wird in Japan bereits im Juli gefeiert. Es geht zurück auf die Liebe zwischen einer Prinzessin und einem Hirten. Sie mussten getrennt voneinander leben und trafen sich nur einmal im Jahr: in der Tanabata-Nacht. Jetzt sehen die Laternen besonders schön aus.

 

So wird ́s gemacht:

Die Kinder suchen sich 2–3 Schriftzeichen aus und zeichnen die Umrisse mithilfe der Schablone mit dem Bleistift auf das weiße Papier. Dann schneiden sie diese vorsichtig aus und kleben rotes Transparentpapier dahinter.

 

Das wird für 1 Laterne gebraucht:
  • œ1 Bogen weißes Tonpapier, DIN A4
  • œ1 Bogen rotes Transparentpapier
  • œmehrere Streifen rotes und weißes Krepppapier, 20–30 cm lang
  • œKlebestift
  • œSchere, am besten Scherenschnittscheren
  • œSchablonen von einfachen japanischen Schriftzeichen (Internet), ca. 15–18 cm hoch
  • œLocher
  • œBleistift
  • œ3 Fäden, ca. 20 cm lang
  • œLichterkette oder mehrere elektrische Laternenstäbe
Nun kleben die Kinder die Streifen ebenfalls von hinten unten an das weiße Papier, rollen es anschließend zu einer Röhre und tackern oder kleben diese fest zusammen. Mit dem Locher werden am oberen Rand 3 Löcher gestanzt, an denen wird die Laterne mit den Schnüren aufgehängt. Beleuchtet wird die Tanabata-Laterne mit einem Laternenstab, oder Sie hängen mehrere an einer Lichterkette entlang auf. Wenn mehrere dieser Laternen aufgehängt sind und leuchten, entsteht sicher eine ganz besondere Stimmung. Wer weiß, vielleicht treffen sich die Prinzessin und ihr Hirte dann sogar ein zweites Mal?
Share Button

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Schattenlabor

4. September 2015

Hier können sich die Kinder ausdauernd und selbstständig beschäftigen – und brauchen dabei kaum Ausrüstung.   Das wird gebraucht: œ2 starke Taschenlampen œ1 Objekt, das Schatten wirft, ca. 30–50 cm hoch œ1 freie... Mehr erfahren

Zeichen des Himmels – So werden die Kinder zu Meteorologen

8. Juli 2015

Grün waren die Wetterfrösche gestern. Heute laufen sie auf 2 Beinen und sind etwa 4 bis 6 Jahre alt! Ein Blick in den Himmel verrät viel über die Wetterentwicklung. Dazu müssen die Kinder die Zeichen des Himmels kennen und... Mehr erfahren

Ohren gespitzt: Ein Horch-Spiel mit Reim

10. August 2015

Um das Sprechen nach und nach zu lernen, müssen Kleinstkinder genau hinhören. Denn erste Laute und Worte entstehen durch Nachahmung. Dieses Horch- und Sprech-Spiel ist also ganzheitliche Sprachförderung.   Das wird... Mehr erfahren


Nein, Danke


© 2017 PRO Verlag, Bonn