Schattenlabor


04.09.2015
Hier können sich die Kinder ausdauernd und selbstständig beschäftigen – und brauchen dabei kaum Ausrüstung.

 

Das wird gebraucht:

  • œ2 starke Taschenlampen
  • œ1 Objekt, das Schatten wirft,
  • ca. 30–50 cm hoch
  • œ1 freie weiße Wand
  • œevtl. 1 weißes Plakat

 

So wird ́s gemacht:

 

Ihr Schattenlabor richten Sie am besten an einer Stelle ein, wo Sie vor der weißen Wand 2–3 m Platz auf dem Boden haben, evtl. in der Turnhalle oder auf dem Flur. Nun legen Sie eine brennende Taschenlampe 50–100 cm von der Wand entfernt auf den Boden, den „Schattenspender“ stellen Sie dazwischen auf. Passend zur Jahreszeit können die Kinder aus Pappe ein Kürbisgesicht ausschneiden und aufstellen.

Nun können sie verschiedene Versuche durchführen, z. B. den Abstand des „Schattenspenders“ zur Wand verändern: Was passiert mit dem Schatten? Haben Sie ein weißes Plakat an der Wand befestigt, können die Kinder den Schattenumriss nachzeichnen und miteinander vergleichen, wenn Sie den Abstand ändern.

Schalten Sie die zweite Taschenlampe ein und legen Sie diese im gleichen Abstand zur Wand etwa 20 cm neben der anderen auf den Boden: Ein weiterer Schatten entsteht. Wie verändern sich die Schatten, wenn die Kinder den Abstand der Taschenlampen zueinander verändern? Je kleiner der Abstand ist, desto weiter überlappen sich die Schatten. Diese Überschneidung erkennen die Kinder am dunkleren Bereich, dem sogenannten Kernschatten. Eine Taschenlampe bleibt liegen, mit der anderen verändern die Kinder den Abstand zum „Schattenspender“. Die zweite Taschenlampe bewegt sich jetzt also nicht parallel zur Wand, sondern vor und zurück. Was können die Kinder jetzt beobachten?


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