Wie Schulkinder die hausaufgabenfreie Zeit für positive Gedanken nutzen


11.07.2017

In einigen Bundesländern sind schon Sommerferien, die anderen stehen kurz davor. Dies ist immer eine sehr erholsame Zeit mit keinen bzw. wenigen Hausaufgaben. Nutzen Sie diesen Zeitraum um mit den Schulkindern das positive Denken zu üben. Denn sicherlich kennen Sie auch viele negative Aussagen und Gründe, warum ein Kind nicht mit den Hausaufgaben beginnen kann. Mit solchen negativen Aussagen rauben sich die Schulkinder selbst Kraft und Motivation. Es entsteht Frust.

Trainieren Sie das positive Denken

Mit Aussagen, dass die Kinder etwas nicht aus diesem oder jenen Grund schaffen können, fokussiert sie ihr Unterbewusstsein genau auf diesen negativen Umstand. Trainieren Sie mit den Schulkindern das positive Denken. Das hilft den Schulkindern dabei mit positiven Gedanken, Herausforderungen wie beispielsweise schwere Hausaufgaben oder Durchhänger zu gut meistern. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie das praktisch umsetzen.

1. Schritt: Sammeln Sie typische negative Gedanken

Sammeln Sie als Erstes mit den Kindern typische negative Aussagen. Geben Sie hierzu den Schulkindern ein Beispiel aus Ihrem Alltag. Wie Beispielsweise: „Der Text ist viel zu lang, ich kann den nicht abschreiben. Das ist viel zu viel.“ Als erstes nennen die Kinder typische Aussagen. Ein Schulkind notiert diese Aussagen auf ein Plakat. Danach erklären Sie den Schulkindern, dass es wichtig
ist, diese negativen Gedanken in gute Gedanken umzuwandeln.

2. Schritt: Verwandeln Sie negative Gedanken in positive

In den Aussagen soll konkret beschrieben werden, was die Schulkinder machen und wie Sie anfangen. Achten Sie darauf, dass das Wort „nicht“ nicht vorkommt. Die Schulkinder sollen beschreiben, wie sie die Situation lösen und nicht, was sie nicht machen. Verwandeln Sie so nach und nach mit den Schulkindern alle Aussagen in positive. Wieder notiert ein Kind diese Aussagen auf ein Plakat. Dieses Plakat hängen Sie als Gedankenstütze in den Hausaufgabenraum.

3. Schritt: Etablieren Sie das positive Denken in den Alltag

Das Plakat führt den Schulkindern immer wieder vor Augen, wie Sie gewinnbringender denken und handeln, wenn sie unmotiviert sind. Darüber hinaus muss das positive Denken auch im Alltag verankert werden. Dabei können die Schulkinder sich gegenseitig unterstützen. Sie werden hierzu zur Gedankenpolizei. Immer wenn ein Schulkind sich negativ äußert, sagt das Kind, dass diese Aussage hört: „Halt“, Stop!“ Gemeinsam überlegen die Kinder sich eine positive Formulierung. Achten auch Sie auf Ihre Wortwahl und Aussagen. Auch in diesem Bereich sind Sie ein wichtiges Vorbild für die Schulkinder. Sicherlich werden die Schulkinder sich freuen, wenn Sie auch bei Ihnen die Gedankenpolizei spielen können.

Machen Sie aus negativen Gedanken positive:


Weitere Beiträge zu diesem Thema:

Tanabata-Laternen

7. September 2015

Das Tanabata-Sternenfest wird in Japan bereits im Juli gefeiert. Es geht zurück auf die Liebe zwischen einer Prinzessin und einem Hirten. Sie mussten getrennt voneinander leben und trafen sich nur einmal im Jahr: in der...

Mehr erfahren

Regeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat

2. September 2017

Leider wird die Arbeit mit dem Elternbeirat oft als ein notwendiges Übel betrachtet. Doch das muss nicht sein! Legen Sie konkrete Regeln fest, um die Kooperation mit Ihrem Elternbeirat vorteilhafter zu gestalten. So gehen Sie...

So legen Sie die Regeln für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat fest

Anmelde- und Aufnahmegespräch mit den Flüchtlingseltern

18. August 2017

Das Anmeldegespräch mit den Flüchtlingseltern ist eine besondere Herausforderung für Sie als Leitung wie auch für Ihre Kollegen. Wegen der Sprachbarriere ist die Verständigung oft schwer. Um die Verständigung zu erleichtern,...

So gestalten Sie das erste Gespräch mit den Flüchtlingseltern



© 2017 PRO Verlag, Bonn