Zeichen des Himmels – So werden die Kinder zu Meteorologen


08.07.2015
Grün waren die Wetterfrösche gestern. Heute laufen sie auf 2 Beinen und sind etwa 4 bis 6 Jahre alt! Ein Blick in den Himmel verrät viel über die Wetterentwicklung. Dazu müssen die Kinder die Zeichen des Himmels kennen und entschlüsseln lernen.

 

Das wird gebraucht:
  • große Bögen Papier
  • Stifte
  • Klebstifte
  • Bilder der verschiedenen Wolkenformen, z. B. Ausdrucke aus dem Internet

So wird’s gemacht:

Gehen Sie mit den Kindern nach draußen, und beobachten Sie den Himmel. Wie sehen die Wolken aus? Wer kann sie genau beschreiben? Dann ordnen die Kinder ihre Beobachtung einem Wolkenbild zu. Wie heißt die Wolkenformation? In der folgenden Übersicht finden Sie in Kürze alles Wichtige über die Wolkenbilder und ihre Bedeutung für das Wetter. Dann kleben die Kinder die Wolkenbilder auf ein großes Plakat. Mit einem Pfeil verbunden zeichnen sie anschlie- ßend die Bedeutung für das Wetter auf,
z. B. eine dunkle Wolke mit Blitz für „Gewitter“. Jetzt kann täglich nach den Zeichen des Himmels Ausschau gehalten werden. Sicher merken sich die Kinder schnell die Wolkenfachbegriffe. Auch die Kondensstreifen der Flugzeuge geben uns Aufschluss über das Wetter: Bleiben sie lange erhalten oder verbreitern sich, dann ist mit schlechterem Wetter zu rechnen. Das lässt auf eine Feuchtigkeitszunahme in 8 bis 10 km Höhe schließen. Lösen sich die Kondensstreifen dagegen schnell, bleiben der Hochdruckeinfluss und damit das schöne Wetter bestehen.

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