Wie Sie Ihre Qualitätsstandards für Ihr Kita-Marketing einsetzen


28.07.2017
Share Button

Unbestritten wird in Ihrer Kita tagtäglich sehr gute Arbeit geleistet. Sie planen, strukturieren, organisieren – und das immer wieder auf höchstem Niveau. Was davon transportieren Sie jedoch an Ihr Umfeld? Wer weiß, wie qualitativ hochwertig Sie innerhalb Ihrer Räumlichkeiten arbeiten? Es wird höchste Zeit, dass Sie mit dem Qualitätsbegriff werben. Wie Ihnen das einfach und effektiv gelingen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Das macht die Qualität in Ihrer Kita aus

Das hier abgedruckte Bild zeigt, welche Säulen den Qualitätsbegriff ausmachen. Zu diesen Säulen gehören:

  1. Beratung: für die Eltern in Erziehungs- oder Alltagsfragen
  2. Leistung: Sie bieten verschiedene Öffnungszeiten und Betreuungsangebote.
  3. Kompetenz: Sie haben ein hohes Maß an Fachlichkeit im Haus.
  4. Tipps: für Eltern rund um Erziehung, Freizeit, Alltag
  5. Erfahrung: Seit vielen Jahren sind Sie und Ihr Team im Bereich Erziehung tätig.

All dies deckt Ihre Kita in höchstem Maße ab – nur wissen das die wenigsten aus Ihrem Umfeld. In der folgenden Übersicht sehen Sie die 5 Säulen aufgeführt. Zu jeder Säule sehen Sie zudem Beispiele, die konkret aus Ihrem Alltag stammen. Tragen Sie mit dem Team in der Tabelle alles zusammen, was den jeweiligen Säulen zugeordnet werden kann. Halten Sie die Inhalte schriftlich fest.

Übersicht: Tragen Sie zusammen, was die Qualität in Ihrer Kita ausmacht

Die 5 Qualitätssäulen unserer Kita:

  1. Beratung: Elterngespräche, Entwicklungsgespräche
  2. Leistung: Ganztagsangebot, Elternberatung, Mitarbeiter mit verschiedenen Sprachkenntnissen
  3. Kompetenz: Sprache, Beratung, Entwicklungsförderung
  4. Tipps: Flyer zu verschiedenen Sachthemen zum Mitnehmen, Anregungen für die Freizeitgestaltung zu Hause, Informationen zu Ärzten, Beratungsstellen
  5. Erfahrung: 10 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Flüchtlingen, seit 15 Jahren im Bundesprogramm Sprach-Kita, seit 4 Jahren Haus der kleinen Forscher

Es geht darum, bekannt zu werden und zu bleiben

Nachdem Sie mit dem Team viele konkrete Inhalte zu den einzelnen Säulen der Qualität zusammengetragen haben, geht es darum zu überlegen, wie Sie das für die Werbung nutzen können. Bei der Werbung geht es gar nicht mal darum, neue Familien zu generieren. Es geht darum, auf die Kita und die dort geleistete gute Arbeit aufmerksam zu machen – ganz nach dem Motto „Tu Gutes und sprich darüber“.

So nutzen Sie den Qualitätsbegriff als Werbeträger

Beginnen Sie, den Qualitätsbegriff immer wieder bei allen schriftlichen Ausführungen zu nutzen. Dieser Begriff ist schon lange nicht mehr nur dem Wirtschaftsbereich vorbehalten. Qualität darf und muss auch in den Kitas gelebt und öffentlich gemacht werden.

Fazit

Ihre Kita ist ein Dienstleister für die Familien. Jeder Dienstleister wirbt mit seiner Qualität und seinem Service, der passgenau auf die Zielgruppe zugeschnitten ist. Auch wenn Kitas soziale Einrichtungen sind, bieten sie Leistungen und Qualität an – dann nennen Sie es auch so und werben Sie damit. Viel Erfolg!

Share Button

Weitere Beiträge zu diesem Thema:

So wird die Zusammenarbeit mit sozialen Fachdiensten zum Erfolg

12. Mai 2017

Immer wieder gibt es Situationen, in denen Ihre Kita nicht ohne die Hilfe von sozialen Fachdiensten, wie z. B. dem Allgemeinen Sozialdienst oder Erziehungsbeiständen, auskommt. Lesen Sie hier, wie Sie die Zusammenarbeit mit... Zur 3-Schritte-Anleitung

Schluss mit der Sucherei – legen Sie einen Ordner für Formulare an

10. April 2017

Die Vorlage für Protokolle ist im Teamordner abgelegt. Die Aushänge für den Eingangsbereich sind unter Eltern zu finden und die Einverständniserklärung zur Schweigepflichtsentbindung hat jede Gruppe im Gruppenordner.  ... Zum Muster: Formulare von A - Z ablegen

Haben Sie beim Ausscheiden eines Mitarbeiters alles im Griff?

26. Mai 2017

Jedes Jahr kommen und gehen bei Ihnen im Team neue Mitarbeiter. Manche gehen in die Rente, andere ziehen um, oder es gibt den regulären jährlichen Wechsel bei Auszubildenden. Machen Sie sich ab jetzt den Umgang mit scheidenden... Zur Checkliste


Nein, Danke


© 2017 PRO Verlag, Bonn