Einarbeitungsgespräche für ein sicheres „Ankommen“ im Team


20.03.2017
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Während der Einarbeitungszeit gilt es, die neue Mitarbeiterin in Ihr Team zu integrieren. Denn am Ende der Probezeit steht nicht nur die Entscheidung an, ob die fachliche Qualität der Arbeit Ihren Ansprüchen genügt. Auch die Frage, ob die neue Mitarbeiterin die Haltungen und Wertvorstellungen des Teams teilt und ob die Kommunikation und Kooperation den Ansprüchen genügt, müssen Sie beantworten. Und diesem Aspekt kommt letztlich bei der Entscheidung über eine langfristige Zusammenarbeit eine höhere Bedeutung zu. Denn selbst eine sehr gute fachliche Qualifikation ist in aller Regel nicht ausreichend, wenn die „Chemie“ im Team nicht stimmt.

Geben Sie der neuen Kollegin während der Einarbeitung einen Gesamtüberblick

Für die Integration einer neuen Mitarbeiterin in Ihr Team ist es hilfreich, dass diese alle Teammitglieder im Laufe der Einarbeitung kennenlernen kann. Dazu gehört nicht nur, dass sie sich im Personalraum treffen und an Teambesprechungen teilnehmen.

Wichtig ist vielmehr, dass die neue Mitarbeiterin Zeit mit allen Kolleginnen verbringen und auch die pädagogische Arbeit aller Teammitglieder beobachten und erleben kann. Das gilt natürlich genauso umgekehrt. Nur wenn Sie die neue Kollegin in der konkreten Arbeit mit den Kindern erleben, können Sie sich ein konkretes Bild von ihrer Arbeit machen. Planen Sie während der Einarbeitungszeit Hospitationen in allen Gruppen. Eröffnen Sie nach jeder Hospitation die Gelegenheit für ein Reflexionsgespräch. Damit zeigen Sie der neuen Mitarbeiterin, dass ihre Meinung und ihr Wohlergehen wichtig für Sie sind. Zudem lernen Sie die neue Mitarbeitern besser kennen.

Regelmäßige Einarbeitungsgespräche

Zu einer guten Einarbeitung gehört eine regelmäßige Reflexion des Verlaufs. Alle zwei Wochen ist ein Rhythmus, der sich bewährt hat. Das Einarbeitungsgespräch führt die Mentorin mit der neuen Mitarbeiterin. Wenn Sie nicht selbst die Aufgabe der Mentorin übernommen haben, sollten Sie für sich festlegen, wie häufig Sie an den Einarbeitungsgesprächen teilnehmen. Die Mentorin sollte Sie auf jeden Fall informieren, wenn sie Ihre Teilnahme für erforderlich hält.

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, dass Sie die Protokolle der Einarbeitungsgespräche erhalten und lesen. So haben Sie immer im Blick, ob alles so läuft, wie Sie sich das wünschen. Nutzen Sie für die Durchführung das unten aufgeführte Muster

 

Muster: Dokumentation des Einarbeitungsgesprächs

 

 

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