Blog - Magnetlaufbahn: Was lässt sich steuern?


03.03.2019

In diesem Experiment lenken die Kleinkinder einen metallischen Gegenstand mithilfe eines Magnetes. Auf diese Weise lernen sie die Funktion des Magnetes kennen.

Das wird gebraucht:

  • 1 Hufeisenmagnet (erhalten Sie z. B. im Onlinehandel für weniger als 3 €)
  • 1 längliche Schale, Größe ca. 28 x 8 cm, z. B. eine Olivenschale aus Plastik oder Holz
  • 1 kleiner, aber unverschluckbarer Metallgegenstand, z. B. eine Schraube
  • verschiedene nicht-metallene Gegenstände, z. B. 1 Radiergummi, 1 Duplostein
  • 1 Tisch
  • 1 Stuhl

So wird’s gemacht:

Dieses Experiment können die Kleinkinder im Wechsel versuchen. Als Erstes legt das Kind die metallene Schraube in die Schale. Dann hebt es die Schale mit einer Hand etwas in die Höhe. Mit der anderen Hand bewegt es den Magnet entlang der Unterseite der Schale. Die Schraube folgt den Bewegungen des
Magnetes durch die Schale. Wichtig ist, dass das Kind die Schale gerade hält.

Sie erklären den Kleinkindern: „Die Schraube ist aus Metall. Dieses Material wird von Magneten angezogen. Daher bewegt sich die Schraube in der Schale, wenn der Magnet sich darunter auch bewegt.“ Anschließend versuchen die Kleinkinder, die anderen Gegenstände nacheinander mit dem Magnet zu bewegen. Dabei erfahren sie, dass sich nur der metallene Gegenstand mithilfe des Magnetes bewegt.

Tipp für Ihre Praxis:

Lassen Sie die Kleinkinder eigenständig Gegenstände im Raum auswählen, mit denen sie experimentieren möchten. So erfahren sie, in welchen Spielgegenständen sich Metall versteckt bzw. welche Spielsachen magnetisch sind.

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