Blog - Neue Idee für Ihren Morgenkreis: Mir geht es heute …


07.03.2019

Die Kinder sitzen im Morgenkreis. Legen Sie die Karten mit den unterschiedlichen Emotionen in die Mitte. Nun nimmt sich das 1. Kind die Karte, die sein aktuelles Gefühl widerspiegelt, und erläutert dieses
kurz. Unterstützen Sie die Kinder ggf. dabei, indem Sie fragen: „Warum bist du heute glücklich/sauer/traurig?“ Dann folgt das nächste Kind. So fördern Sie die Empathiefähigkeit der Kinder.

Laden Sie die Kinder zu Dialogen über die Gefühle und damit verbundenen Erlebnisse ein. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Erzählungen der Kinder immer freiwillig erfolgen. Niemand darf gezwungen
werden.

Beteiligen Sie sich auch an dem Spiel und erzählen Sie den Kindern, wie es Ihnen gerade geht.

Für Ihre Elternarbeit

Erklären Sie den Eltern, welche Bedeutung die Spiele für die emotionale Entwicklung der Kinder haben. Denn die wichtigsten Schritte der emotionalen Entwicklung vollziehen sich in den ersten 6 Lebensjahren. Die Kinder lernen, ihre Gefühle durch Mimik, Gestik und Laute auszudrücken. Anfangs vor allem durch Lachen, Weinen oder Schreien, später immer differenzierter. Hierbei brauchen
die Kinder Erwachsene an ihrer Seite, die ihre Gefühle ernst nehmen und begleiten.

Informieren Sie die Eltern auch darüber, dass es wichtig ist, immer wieder mit ihrem Kind über die erlebten Emotionen zu sprechen. So lernen die Kinder, ihre Gefühle differenziert wahrzunehmen, sie zu unterscheiden und in Worte zu fassen. Gleichzeitig wächst so auch ihr Verständnis für die Auslöser von Gefühlen und die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu regulieren. Die Kinder wissen schließlich, was sie tun müssen, wenn sie traurig sind, und lernen, angemessen mit ihrer Wut umzugehen.

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