Blog - Unkomplizierte Idee für den Morgenkreis: Mir geht es heute …


15.05.2019

Suchen Sie noch nach einer unkomplizierten Idee für den Morgenkreis? Diese Gefühlskarten fördern die Empathie und sind ein aufschlussreicher Einstieg in den Tag.

Das brauchen Sie:

  • Bildkarten von Gefühlen, die in einem kreativen Angebot auch selber hergestellt werden können

Die Kinder sitzen im Morgenkreis. Legen Sie die Karten mit den unterschiedlichen Emotionen in die Mitte. Nun nimmt sich das 1. Kind die Karte, die sein aktuelles Gefühl widerspiegelt, und erläutert dieses kurz.

Unterstützen Sie die Kinder ggf. dabei, indem Sie fragen: „Warum bist du heute glücklich/sauer/traurig?“ Dann folgt das nächste Kind. So fördern Sie die Empathiefähigkeit der Kinder.

Laden Sie die Kinder zu Dialogen über die Gefühle und damit verbundenen Erlebnisse ein. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Erzählungen der Kinder immer freiwillig erfolgen. Niemand darf gezwungen werden. Beteiligen Sie sich auch an dem Spiel und erzählen Sie den Kindern, wie es Ihnen gerade geht.

Wie Sie Emotionen in Spiele und Angebote verpacken können

Einfach die verschiedenen Buttons unten anklicken und verschiedene Praxisangebote entdecken.


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5 Kommentare zu Unkomplizierte Idee für den Morgenkreis: Mir geht es heute …

  1. Hallo, eure Idee mit den bildkarten im Morgenkreis ist ja ganz nett, aber :
    Die Realität sieht anders aus!!!
    -a) 2 Erwachsene mit nur 8 Kinder (s. Foto) ist ein mega traum, aber nicht real
    -b) Morgen Kreis ist man fast immer alleine mit fast 26 kindern
    -3) und das mit mehreren sprachen
    Also: Idee gut, kleingruppe gut,
    Dann auch Gespräch mit den Kindern evtl. Möglich.
    Trotzdem, macht weiter, ihr seid auf einem guten Weg. Bitte nur : bleibt realistisch 🙂
    Liebe Grüße, Astrid

  2. Hallo liebe Astrid,

    da haben Sie in Ihren Punkten wirklich recht! Wir nehmen uns Ihr Feedback sehr zu Herzen und arbeiten mit unseren Experten aus dem Bereich Kita daran, möglichst realistische Angebote zu kreieren. Danke, dass Sie uns dabei unterstützen!

    Liebe Grüße
    Das PROKita Team

  3. Ich praktiziere dies mit 20 Kindern im Morgenkreis. Zuerst war dies ein Projektthema um die Kinder
    dafür zu sensibilisieren, anschließend konnten die Kinder ihre Gefühle wirklich gut in die Sprache umsetzen. Nun dürfen immer wieder 5-6 Kinder im Morgenkreis als Start oder Abschluss ihre Gefühle, die sie am heutigen Tag erlebten äußern. Das klappt wunderbar und muss auch nicht mehr tgl. sein.
    Aber die Kinder üben sich darin ihre Gefühle zu äußern und gleichzeitig Kritik zu äußern bzw. auch anzunehmen. z.B. Ich hab heute geweint, weil der …… meinen Turm umgeworfen hat.
    Es wird aber keine Stellung dazu bezogen – um kein Kind zu verurteilen – alle hören nur zu!

  4. Hallo,
    ich finde es eine tolle Idee, da es immer wichtiger wird das Kinder lernen ihre Gefühle zu verstehen und mit ihnen lernen um zugehen. Genauso wichtig ist es, trotz Erziehermangel, eigene Grenzen dem Arbeitgeber gegenüber zu formulieren. Denn solange dies nicht getan wird, wird dem Arbeitgeber vermittelt das der Alltag mit 20 Kindern alleine machbar ist…so aber ändern wir in unserem Beruf nichts. Weder ist das Qualität für die Kinder noch für unsere Arbeit. Nicht die Angebote sollten auf die „derzeitige Realität “ angepasst werden…nein…es wird Zeit das die Erzieher anfangen…die „derzeitige Realität“ in den Kitas zu hinterfragen und sich ihr Recht heraus zunehmen, zu sagen ich alleine möchte die Verantwortung für 20 Kinder im Kita-alltag nicht übernehmen und tragen. Dazu haben wir das Recht!
    Danke für die tollen Ideen auf dieser Seite!

  5. Hallo ……,Wir teilen unsere Gruppe so oft wie möglich , diese Themen über Gefühle zu reden sind uns auch sehr wichtig , eine kleine Anmerkung zu dem Fakt ,,Ich bin traurig weil ….meinen Turm kaputt gemacht hat , wir erweitern , indem auch das betroffene Kind zu seinen Gefühlen spricht und sagt warum …ich denke es ist wichtig , um eigenes Verhalten zu reflektieren und es sich bewusst zu machen , bzw.Verantwortung für sein eigenes Verhalten zu übernehmen ,Es geht nicht um Verurteilung .Das Verhalten unserer Kinder ist deutlich besser , rücksichtsvoller und emphatischer geworden .LG und viel Gelassenheit an alle Erzieher

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