Englisch im Kindergarten – Ist das sinnvoll?


10.10.2016
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Neu ist die Idee von Englischunterricht im Kindergarten nicht, aber die Diskussion darüber reißt nicht ab. Ist es sinnvoll und notwendig, dass Sie bereits im Kindergarten den 1. Fremdsprachenunterricht anbieten?

 

Vorteile von Englischunterricht im Kindergarten

Zunächst einmal ist wichtig, festzustellen, dass sich Englisch in Schule und Kindergarten grundlegend unterscheidet: Ohne Notendruck, mit viel Neugier und ohne Angst, etwas falsch zu machen, gehen die Kinder unvoreingenommen an die neue Sprache heran. Und das lohnt sich zu nutzen, denn

  • die sensible Phase für Spracherwerb liegt zwischen dem 7. Lebensmonat und dem 7. Lebensjahr, für die Phonetik zwischen dem 3. und dem 5. Lebensjahr. Danach ist das Erlernen einer akzentfreien Zweitsprache kaum mehr möglich.
  • Kinder sind neugierig auf alles Fremde und gehen ohne Berührungsängste darauf zu. So schaffen Sie erste Kontakte zu einer anderen Kultur.
  • indem Sie Spiele, Lieder und Reime in englischer Sprache einbeziehen, lernen die Kinder die Sprache ihrem Entwicklungsstand entsprechend.
  • Kinder lernen in dieser Phase schnell so viele Worte wie danach nie mehr.
  • ihre ersten erlernten Worte können sie sofort in ihren Alltag einbauen: „Wann machen wir das wieder?“ „Das nächste Mal!“ „Ah, next time …!“

 

Englisch in der Kita – Diese Schwierigkeiten gibt es

Das fehlerfreie Beherrschen der englischen Sprache ist natürlich Voraussetzung, damit Sie mit Kindern daran arbeiten können. Auch folgende Punkte können für Sie die Einführung erschweren:

  • Wenn aus Ihrem Team niemand so gut Englisch spricht, muss jemand in die Einrichtung kommen, der gut mit Kindergartenkindern umgehen kann.
  • Externe Mitarbeiter kosten Geld.
  • Englisch muss mindestens 1- bis 2-mal in der Woche stattfinden und dann in den Tagesablauf Ihrer Einrichtung integriert werden.
  • Es besteht die Gefahr, dass das Erlernen der Sprache zu schnell einen schulischen Charakter erhält.

Fazit: Die Vorteile eines möglichst frühen Kontakts mit einer Zweitsprache überwiegen. Denn wenn Sie die Schwierigkeiten der tatsächlichen Umsetzung im ganzen Team gut planen, dann gewinnen die Kinder weitere Anregungen für ihre Entwicklung und Ihre Einrichtung gewinnt zusätzlich Profil.

 

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Das sagen unsere Leser

Unsere AWO Kita-Einrichtung ist schwerpunktmäßig auf 0- bis 3-Jährige ausgerichtet, und für uns ist „Kinder unter 3 in Kita & Krippe“ die perfekte Unterstützung: Obwohl wir seit über 30 Jahren mit Kindern unter 3 arbeiten, sind wir dankbar für all die neuen Anregungen und die praxisorientierten Angebote aus „Kinder unter 3 in Kita & Krippe“. Gerade im Bereich Entwicklungspsychologie hat sich so viel getan, dass es wunderbar passt, hier immer topaktuell informiert zu sein. „Kinder unter 3 in Kita & Krippe“ ist eine tolle Sache!

Christel Kamprath, AWO Kita Rotkäppchen, Allstedt

Für „Kinder unter 3 in Kita & Krippe“ habe ich mich entschieden, weil es zu diesem Thema kaum professionelle, verlässliche Literatur gab. Ganz toll finde ich neben den langfristig erprobten Tipps und Liedern für die Kleinsten die entwicklungspsychologischen Beiträge. Unterstützt wird das Ganze durch praxisnahe Hilfe wie z. B. Beobachtungsbögen. Dadurch bin ich auch auf schwierige Elterngespräche optimal vorbereitet. Und zu den relevanten Themen wie beispielsweise Trotz und Sauberkeit bekomme ich immer die neuesten Erkenntnisse geliefert: So kopiere ich dann auch manchmal etwas für unsere Eltern-Infowand. „Kinder unter 3 in Kita & Krippe“ ist für mich eine tolle Unterstützung in meinem Arbeitsalltag!

Sonja Großmann-Bott, Kindergarten unterm Regenbogen, Höfen


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