Heute schon gelacht? Dann haben Sie gespürt, dass das Lachen Sie befreit, eine gelöste Atmosphäre und Herzlichkeit schafft.
Welchen Stellenwert hat Humor in Ihrer Einrichtung? Wie häufig lachen Sie mit Kindern, Eltern oder Kolleginnen? Ganz ernst – könnte es ein bisschen öfter sein? Dann lassen Sie sich von den folgenden 5 Gründen für das Lachen inspirieren und ermutigen, den Humor in Ihrer Arbeit neu zu entdecken!
Aber Achtung: Echter Humor bedeutet nicht
Sie wissen sicher intuitiv und sensibel, in welchen Situationen Humor passt und in welchen eben nicht.
Mit Strenge und Ernsthaftigkeit verschaffen Sie sich Respekt, mit Humor nehmen Sie andere Menschen für sich ein. Lächeln und Lachen erhöhen Ihre positive Ausstrahlung und zeigen Ihren Kolleginnen, den Eltern und Kindern gleichermaßen, dass Sie das Leben mit all seinen Facetten positiv sehen können.
So fällt es Ihnen leichter, Beziehungen zu schaffen und zu intensivieren. Kinder und Erwachsene werden vertrauensvoll auf Sie zugehen. Denn wenn Sie viel und herzlich lachen, heißt das nicht, dass Sie Ihre Arbeit nicht ernst nehmen, sondern dass Sie Freude daran haben.
Morgens mussten Sie ewig nach einem Parkplatz suchen, dann hat eine Mutter Sie bei einem wichtigen Gesprächstermin versetzt und zu guter Letzt ist Ihr Wasser über den Dokumentationsbogen gelaufen, an dem Sie gerade gearbeitet haben. Jetzt ist schlechte Laune vorprogrammiert – oder? Sie könnten auch übertrieben laut schimpfen, um dann mit Ihrer Kollegin in gemeinsames Lachen auszubrechen. Oder Sie bitten die Kinder, Ihre schlechte Laune auszutreiben. Sicher fällt ihnen schnell etwas dazu ein!
Natürlich können Sie nicht über alle ärgerlichen oder gar schlimmen Situationen lachen. Doch bei Geschehnissen, die Sie nicht mehr ändern können, lohnt es sich viel mehr, darüber zu schmunzeln.
Wenn Sie sich über eine Situation ärgern, passiert es schnell, dass diese immer größer und dramatischer erscheint: „Nie kommt die Mutter, wenn man sie braucht!“ oder „Das ist doch immer das Gleiche mit meiner Kollegin!“ kennen Sie so oder so ähnlich. Doch oft steht der Auslöser nicht in Relation zu dem Ärger selbst. Um diesen Teufelskreis aufzubrechen, ist Humor sehr hilfreich. Überlegen Sie sich doch einmal, was der GAÄ – also der „größte anzunehmende Ärger“ – in dieser Situation sein könnte: Wie könnte sich die Mutter oder die Kollegin noch viel schlimmer verhalten? Sicher schmunzeln Sie bereits bei diesen Überlegungen!
Vielleicht schaffen Sie es auch, „einfach so“ über eine ärgerliche Situation zu lachen. Dabei spüren Sie sofort, wie diese kleiner und unwichtiger wird, und fühlen sich viel besser.
Die Planungen für den Adventsbazar stehen an, die Weihnachtsfeier will überlegt sein. Und was bekommen die Kinder als Weihnachtsgeschenke? Ertappen Sie sich dabei, dass Sie gedanklich die letzten Jahre durchgehen und versuchen, daraus Ideen abzuleiten? So wird aber nichts wirklich Neues oder gar Geniales herauskommen!
Versuchen Sie vielmehr, mit Humor völlig neue Perspektiven zu öffnen. Albern Sie doch mit Ihren Kolleginnen während dieser Überlegungen und Ihnen werden immer verrücktere Ideen einfallen. Und plötzlich kommt der Moment, in dem Sie sagen: „Wartet, warum denn eigentlich nicht?!“ Und so ist auf leichte Weise eine innovative geniale Idee geboren.
Frauen sind feine Humoristen – das haben verschiedene wissenschaftliche Studien herausgefunden. Denn Frauen lachen über sich, Männer eher über andere. Während Männer Witze bevorzugen, die sie immer wieder vortragen können, setzen Frauen auf Spontaneität und feine Ironie – oft mit überraschend witziger Wirkung. Das fand Prof. Helga Kotthoff heraus, Humorforscherin an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.
Nutzen Sie dieses Potenzial, das die Natur Ihnen mitgegeben hat. Denn nichts ist befreiender und nimmt schneller den Druck, als herzhaft über sich zu lachen, wenn Ihnen ein Missgeschick passiert ist. Denn niemand ist perfekt und Sie müssen das auch nicht sein! Darin sind Sie auch Kindern ein wichtiges Vorbild.
Haben Sie Lust bekommen, in Ihrem Berufsalltag öfter zu lachen und witzig zu sein? Möglicherweise entdecken Sie noch eine ganz neue Seite an sich – Kinder, Eltern und Kolleginnen werden begeistern von Ihnen sein!
Schon die ganz Kleinen lieben Bilderbücher. Daher sind sie aus dem Alltag mit den U3-Kindern auch nicht wegzudenken. Seien Sie bei der Anschaffung der Bücher aber kritisch. Und dabei sollten Sie nicht nur auf den Inhalt des...
Darauf sollten Sie bei der Anschaffung von Bilderbüchern achten
Eine Pferdegeschichte für Kinder ab 3 Jahren. Maria erwachte und schlug die Augen auf. Ein Glücksgefühl breitete sich in ihr aus: Sie machte Ferien auf dem Reiterhof! „Juhu, es geht los, ihr Pferde, ich komme!“,...
Hier gehts zur Pferdegeschichte für Kinder
Kinder-Freundschaften: Bullerbü war gestern – „Verinselung“ und „Verhäuslichung“ sind heute. So nennen Erziehungswissenschaftler das Phänomen moderner Kindheit. Sie kennen die Situation: veränderte...
So bestärken Sie die Kinder darin, Freundschaften zu knüpfen und zu pflegen.